INFORMATION
zum eingeschränkten Regelbetrieb ab 29.03.2021 und Änderung des Infektionsschutzgesetzes (Notbremse) vom 23.04.2021

Liebe Eltern,

die Staatsregierung Sachsen hat mit Wirkung zum 24.03.2021 die Sächische Corona-Schutz-Verordnung geändert. Weiterhin ist das Infektionschutzgesetz des Bundes am 23.04.2021 novelliert worden.

Gemäß der Verordnung des Landes Sachsen werden die Betriebseinschränkungen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb fortgeführt.

Weiterhin untersagen die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ab einer Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Kita-Betrieb. Bei einer Inzidenz unterhalb der 165er Inzidenz können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben.

Derzeitig liegt der Inzidenzwert in der Stadt Leipzig unter 165.

Aktuelle Stand Stadt Leipzig

Neben den bekannten Hygieneregeln beachten Sie bitte die nachfolgenden Hinweise:

Personen, mit Ausnahme der in den Kinderhäusern betreuten Kinder sowie der sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände der Einrichtungen der Zutritt zu den Gebäuden untersagt ist, wenn nicht  ein Nachweis einer für die Abnahme des Tests zuständige Stelle oder eine qualifizierte Selbstauskunft gemäß Corona-Schutz-VO Negativerklärung vorgelegt wird. Die Ausstellung des Nachweises und die Vornahme des Tests dürfen nicht länger als drei Tage zurückliegen. Der Nachweis und die Testergebnisse können von der Einrichtung erfasst und dokumentiert werden. Die Dokumentation wird unverzüglich gelöscht oder vernichtet, wenn sie für die Kontrolle einer Frist (Ablauf drei Tage) nicht mehr benötigt wird.

Unsere Einrichtungen bieten im eingeschränkten Regelbetrieb weiterhin in der Zeit von:

Montag bis Freitag von 7.00 bis 16.00 Uhr

die Kinderbetreuung in festen Gruppen mit zugewiesenen pädagogischen Fachkräften in festen Räumen/Bereichen an.

Die Kinderbetreuung in der Kita kann nur erfolgen:

• wenn das Kind sowie die im Hausstand lebenden Personen keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen.

• Es besteht ein Betretungsverbot für Personen, die Krankheitssymptome von Covid-19 aufweisen bzw. erkrankt sind.

• Kinder mit Vorerkrankungen, deren Krankheitssymptome einer Virusinfektion ähnlich sein können weisen die Unbedenklichkeit mit einem ärztlichen Attest nach.

• Sofern Kosten entstehen, sind diese von den Eltern zu tragen.

• Die Einrichtungsleitung kann bei Zweifel am Gesundheitszustand des Kindes die Betreuung ablehnen.

• Kinder müssen in der Kindertageseinrichtung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

• Eltern, Personensorgeberechtigte u.a. müssen in der Bringe- und Abholsituation eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP 2 oder medizinischer Gesichtsschutz) ab der Grundstücksgrenze der Einrichtung tragen.

• Im Kontakt mit anderen Erwachsenen (MitarbeiterInnen – Eltern u.a.) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP 2 oder medizinscher Gesichtsschutz) zu tragen.

• Erwachsene auch mit Negativerklärung desinfizieren sich die Hände beim Betreten der Einrichtung an den Desinfektionssäulen.

Ziel ist hierbei so wenig gruppenübergreifende Kontakte wie möglich zu zulassen, um Kinder und Beschäftigte vor einer Infektion zu schützen, eventuelle Infektionsketten kurz zu halten und beim Auftreten einer Infektion nicht die gesamte Einrichtung schließen zu müssen. Zu jedem Zeitpunkt soll verlässlich die Nachverfolgung von Kontaktpersonen möglich sein.

Bringe- und Abholsituation Kita

Die Bringe- und Abholsituation ist von allen Eltern und MitarbeiterInnen so zu gestalteten, dass Kontakte reduziert (zwischen MitarbeiterInnen und Eltern, Eltern untereinander) werden.

Wir bitten um Beachtung und Einhaltung der Abstandsregel von mind. 1,5 m.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie Gesund!

Montessori Kinderhäuser

Unser pädagogischer Ansatz

Gemäß dem Leitsatz Maria Montessoris: „Hilf mir, es selbst zu tun“ fördern wir seit 1993 in einer für das Kind vorbereiteten Umgebung die kindlichen Selbstbildungsprozesse, begleiten und unterstützen die Kinder in ihrer Entwicklung und schaffen Voraussetzungen, so dass sie sich allumfassend

auf körperlicher, emotionaler, sozialer und intellektueller Ebene ausleben und entfalten können. Unabhängig von Nationalität, Konfession und Entwicklungsstand ist jedes Kind in unserer Einrichtung herzlich willkommen. Die Eltern sehen wir dabei als Kooperationspartner und Wegbegleiter.

Freiarbeit

Die Kinder wählen nach eigener Entscheidung, womit sie sich beschäftigen. Das Montessori-Material, die Darbietung sowie die gute Beobachtungsgabe des Erziehers helfen dem Kind dabei, sich für ein Angebot zu entscheiden. Dann bestimmt das Kind weitgehend selbst den Arbeitsrhythmus, die Beschäftigungsdauer und auch, ob es allein oder mit einem Partner arbeiten, spielen oder lernen möchte. Die Konzentration und Selbstdisziplin lassen eine ruhige und entspannte Atmosphäre entstehen.

Vorbereitete Umgebung

Sie hilft dem Kind, sich zurecht zu finden und sich wohl und geborgen zu fühlen. Ein Kind kann sich frei entfalten, wenn es eine Umgebung vorfindet, die seiner Größe, seinen Kräften und Fähigkeiten entspricht. Das Material ist übersichtlich geordnet und auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. Es befindet sich in offenen Regalen und ist für jedes Kind jederzeit zugänglich.

Das Montessori-Material

Das Kind kann Dinge sehen, hören, fühlen, tasten, riechen, schmecken, – es kann vergleichen, ordnen, benennen; es lernt durch Nachahmung den Umgang mit den alltäglichen Dingen des Lebens.Mehr Erfahren

Der Montessori-Erzieher

Seine Aufgabe besteht zum einen darin, das Kind bei seiner Tätigkeit zu beobachten. Er befindet sich in einer Erwartungshaltung, denn erst in der Tätigkeit des Kindes zeigt sich der Entwicklungsstand (Kind muß sich „offenbaren“). Zum anderen erkennt er den richtigen Moment, dem Kind seine Hilfe anzubieten. Geduldig erklärt er den Gebrauch des Materials und unterstützt den Umgang damit. Der Erzieher achtet das Kind in seiner Persönlichkeit und gibt dem Kind die Chance, Eigenaktivität zu entfalten und Selbständigkeit zu erlangen. Er ist verantwortlich für die Gestaltung der Umgebung, hält das Material funktionstüchtig, kann aufbauend auf die derzeitigen sensiblen Phasen die Angebote variieren (betrifft soziale Kontakte, bestimmte didaktische Inhalte usw.). Der Erzieher bestimmt Regeln und Grenzen in der Gemeinschaft und sorgt für eine Atmosphäre der Rücksichtnahme und wechselseitiger Akzeptanz.

Aktuelles

Kurz und Knapp

Weitere Informationen

Die Eingewöhnungszeit beginnt bereits eine Woche vor Vertragsbeginn und beträgt ca. 2 – 3 so genannten Schnupperstunden, am Vormittag. Während der ersten Tage besteht unbedingte Bleibepflicht seitens eines Elternteils. So haben die Eltern und ihr Kind die Möglichkeit, die Einrichtung und deren Abläufe, die Erzieherin und die anderen Kinder der Gruppe kennen zu lernen.

Diese Zeit sollten die Eltern nutzen, um auf individuelle Bedürfnisse, evtl. gesundheitliche Beeinträchtigungen oder sonstige Besonderheiten ihres Kindes aufmerksam zu machen. Über den weiteren Verlauf der Eingewöhnung entscheiden Eltern und Erzieherin immer gemeinsam. Er ist abhängig von der Befindlichkeit des Kindes innerhalb seiner neuen Umgebung.

Wir möchten, dass sich die Kleinsten hier wohl und geborgen fühlen und die Eltern die Einrichtung beruhigt und unbesorgt verlassen können.

Gruppenstrukturell setzen wir unser pädagogisches Konzept in vier Krippen-, zwei Vorschul- sowie sechs altersgemischten Gruppen um.

Integration bedeutet die gemeinsame Betreuung von behinderten oder von Behinderung bedrohten mit nicht behinderten Kindern.

In unseren 12 Gruppen pro Kinderhaus stehen bis zu 22 Integrationsplätze zu Verfügung. Dabei sollten nicht mehr als 3 Integrationskinder pro Gruppe eingegliedert werden, da sie zusätzlich besonders viel liebevolle Unterstützung und Zuwendung benötigen. Die Erzieherinnen der Integrationsgruppen verfügen über eine entsprechende Qualifikation.

Für die Integrationskinder wird alle 6 Monate ein auf die Entwicklungsressourcen abgestimmter Förderplan erarbeitet, der mit den Eltern abgesprochen und mit eventuell beteiligten Therapeuten abgestimmt wird. Einmal im Jahr oder bei jedem Verlängerungsantrag wird von der verantwortlichen Erzieherin ein Entwicklungsbericht erstellt, der die Erfolge und Fortschritte des Kindes klar definiert.

In unseren Kinderhäusern werden Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt betreut. Zugangskriterien wie Entwicklungsstand, Herkunft, Kultur oder Religion gibt es nicht. Wir sind der Meinung, dass sich soziale Vielfältigkeit hilfreich einerseits und spannend andererseits auswirken kann. Die Einrichtungen verfügen derzeitig über eine Gesamtkapazität von 652 Plätzen. Diese untergliedern sich in

  • 213 für Krippen- und
  • 439 für Kindergartenkinder und schließen bis zu
  • 80 Integrationskinder ein

Unsere Einrichtungen sind wochentags von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Zwischen Weihnachten und Neujahr sowie an den so genannten Brückentagen bleiben die Kinderhäuser geschlossen, wobei diese auf maximal 3 im Jahr begrenzt werden. Bereits zum Jahresbeginn werden den Eltern die betreffenden Termine des Jahres in Form eines Elternbriefes mitgeteilt.

Unsere Standorte

Montessori-Kinderhaus Meininger Ring

Leiterin: Beate Hartmann
Meininger Ring 41
04205 Leipzig

Telefon: 0341 4111017
Telefax: 0341 4203699
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Montessori-Kinderhaus Bothestraße

Leiterin: Melanie Henschel
Bothestraße 30
04155 Leipzig

Telefon: 0341 35583570
Telefax: 0341 35583580
Email schreiben

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Montessori-Kinderhaus Lindenstraße

Leiterin: Franziska Fleck
Lindenstraße 100
04158 Leipzig

Telefon: 0341 5255930
Telefax: 0341 52559320
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Montessori-Kinderhaus Erich-Zeigner-Allee

Leiterin: Anne Beuthner
Erich-Zeigner-Allee 64
04229 Leipzig

Telefon: 0341 4925890
Telefax: 0341 49258929
Email schreiben

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